Erstmals durften bei der Landtagswahl 2026 auch Jugendliche ab 16 ihre Stimmen abgeben. Daher ist es umso wichtiger, sich mit den Parteien, Themen und Kandidierenden im Gemeinschaftskundeunterricht zu befassen. Zudem interessiert uns natürlich immer auch, wem die Schülerinnen und Schüler des PGS ihre Stimme geben würden. Zur Ermittlung unseres Schulergebnisses wurden Erst- und Zweitstimmen aller Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 erhoben – dieses Mal in einer digitalen Variante.
Ähnlich wie beim realen Vorbild setzen sich die Grünen und die CDU als die beiden mit Abstand stärksten Parteien durch – allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Mit 27,8% der gültigen Zweistimmen erreichte die CDU das stärkere Ergebnis als die Grünen mit 22,8%. Damit ging die CDU bereits zum zweiten Mal in Folge als stärkste Kraft aus einer PGS-Juniorwahl hervor, da auch bei der Bundestagwahl im letzten Jahr die Union die meisten Stimmen erreicht hatte – damals vor der Linken auf Platz 2, die es bei der Landtagswahl nun nur auf 3,8% geschafft hatte. Des Weiteren wären in einem „PGS-Landtag“ genau wie im echten neuen Landtag die SPD und AfD vertreten, ergänzt außerdem durch die FDP, Volt und die Tierschutzpartei, die allesamt deutlich stärker abschnitten als im realen Wahlergebnis.
Auch das Direktmandant über die Erststimme ging – genau wie beim echten Schwetzinger Wahlergebnis – an die CDU vor den Grünen.
Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt eine spannende Möglichkeit, demokratische Prozesse hautnah zu erleben und zudem eine wertvolle Vorbereitung auf die Teilnahme an der ersten „echten“ Wahl.
