Am 21. Mai verwandelte sich die Bühne in der Mensa des PGS in einen geheimnisvollen Märchenwald. Die theaterbegeisterten Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen präsentierten unter der Leitung von Herrn Krakehl das Stück „Mord im Märchenwald“ – einen spannenden Märchenkrimi mit viel Witz und zahlreichen überraschenden Wendungen. Besonders hervorzuheben ist bei dieser besonderen Art der Darbietung Herrn Krakehles grenzenlose Kreativität und motivierende Initiative.
Die moderne Interpretation verschiedener Märchenklassiker begeisterte das Publikum von Beginn an. Humorvolle Dialoge, originelle Ideen und zahlreiche komische Momente sorgten immer wieder für herzhaftes Lachen. Gleichzeitig blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, denn die zentrale Frage lautete: Ist der Bösewicht wirklich wieder der Wolf? Das Publikum durfte miträtseln und wurde immer wieder auf neue Fährten gelockt.
Besonders beeindruckend war die schauspielerische Leistung aller Beteiligten. Sowohl die Moderatorinnen als auch die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler überzeugten mit großer Spielfreude, Ausdrucksstärke und einer bemerkenswerten Bühnenpräsenz.
Hervorzuheben ist vor allem die Gesamtleistung des großen Theater-Ensembles. In nur wenigen Probenstunden – die AiM-Zeit ist bekanntermaßen sehr knapp – gelang es, ein rund 90-minütiges Theaterstück mit großem Bühnenbild, fantasievollen Kostümen und zahlreichen Requisiten auf die Beine zu stellen. Die Kinder hatten enorme Textmengen zu bewältigen und kaschierten selbst kleine Missgeschicke oder kurze Texthänger mit beeindruckender Souveränität und viel Charme.
Insgesamt war „Mord im Märchenwald“ ein gelungener und äußerst unterhaltsamer Theaterabend, der eindrucksvoll gezeigt hat, dass Theater eine faszinierende Form der Unterhaltung ist – und zwar weit über den Deutschunterricht hinaus.
Unterstützt wurde die Aufführung von Musiklehrerin Henriette Basler, die zum Gelingen des Abends einen wichtigen, musikalischen Beitrag leistete, sowie der Technik-AiM von Herrn Hauenstein.
Ein ganz besonderes Dankeschön gilt Herrn Krakehl. Mit unermüdlichem Einsatz, großer Begeisterung und viel Herzblut hat er diese Theateraufführung trotz begrenzter Zeit möglich gemacht.


































































