In den Faschingsferien fand auch in diesem Jahr wieder unsere Skifreizeit statt. Bereits zum vierten Mal ging es gut gelaunt früh morgens in Richtung Obertauern. Die Anreise verlief außergewöhnlich reibungslos und schnell, sodass wir eine neue Bestzeit erreichten und in unter zehn Stunden am Ziel ankamen. Nach der Ankunft im Young Austria Jugendhotel hieß es erstmal Zimmer beziehen, auspacken, ankommen und gemeinsam zu Abend essen.
Am ersten Skitag stand zunächst das Ausleihen der Ausrüstung auf dem Programm, anschließend ging es ohne Umwege auf die Piste. Besonders vorteilhaft ist dabei die Lage unserer Unterkunft, die sich direkt an der Piste befindet, wodurch wir täglich zur Mittagspause ins Haus zurückkehren konnten. Die Vollpension erwies sich während der gesamten Woche als großer Pluspunkt, da die Verpflegung lecker, abwechslungsreich und ausreichend war, sodass alle gestärkt auch nachmittags wieder auf die Piste konnten. Wetterbedingt zeigte sich die Woche zwar durchwachsen, da es häufig schneite und die Sicht zeitweise eingeschränkt war, zugleich sorgte der viele Neuschnee jedoch für ausgesprochen gute Pistenverhältnisse. Am Mittwoch wurden wir schließlich mit Sonnenschein und besten Bedingungen belohnt, was für viele der schönste Skitag der gesamten Woche war.
Ein besonderes Erlebnis war das Nachtskifahren am Montag. Im Anschluss gelang allen die Talabfahrt, auch den Anfängerinnen und Anfängern, die am Sonntag zum ersten Mal auf Skiern gestanden hatten und in kurzer Zeit bemerkenswerte Fortschritte machten. Auch abseits der Piste war die Stimmung durchweg sehr gut. Die K1 nutzte die Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern auf der Edelweißalm, wo alle sehr textsicher die Après-Ski-Hits laut mitsingen konnten. An den Abenden brachte das abwechslungsreiche Programm mit Spieleabend, Fußballturnier in der Sporthalle sowie der abschließenden Party gute Laune.
Insgesamt ziehen wir auch dieses Jahr eine sehr positive Bilanz: Wir erlebten hervorragenden Schnee und eine ausgesprochen angenehme Atmosphäre, zugleich gab es kleinere Zwischenfälle wie ein gebrochenes Handgelenk sowie zwei gebrochene Skistöcke. Für Gesprächsstoff sorgte außerdem ein bis zuletzt nicht vollständig geklärtes Mysterium rund um eine Ski-Verwechslung. Vor allem aber ist festzuhalten, dass viele Schülerinnen und Schüler große Fortschritte im Skifahren machten und die Fahrt insgesamt als sportlich, gemeinschaftlich und sehr gelungen in Erinnerung bleiben wird.









