Wie kann Demokratie in Zukunft aussehen und was haben junge Menschen damit zu tun? Mit diesen Fragen haben sich Bennet Viertel und Linus Hasper aus der 10a bei der Zukunftsakademie Stuttgart beschäftigt. Die beiden, die sich in ihrer Freizeit ohnehin viel mit Politik auseinandersetzen, bewarben sich mit eigenen Ideen dazu, wie man Demokratie vor Spaltung und Extremismus schützen und für junge Leute zugänglicher machen kann – mit Erfolg: Aus ganz Baden-Württemberg wurden nur 17 politisch interessierte Schülerinnen und Schüler ausgewählt.
Schon am Ankunftstag standen Kennenlernen, ein Vortrag zum sogenannten „Demokratiemonitor“ und angeregte Gespräche beim gemeinsamen Essen auf dem Programm. Am zweiten Tag diskutierten die Teilnehmenden nach einem Theaterstück über Populismus, arbeiteten mit einem Referenten der Landeszentrale für politische Bildung zu Fake News und lösten gemeinsam einen digitalen Escape Room. Höhepunkt war die Arbeit an einem eigenen Projekt: Bennet und Linus entwickelten einen Leitfaden, wie Demokratie konkret im Alltag einer Grundschule gelebt werden kann.
Am Abschlusstag stellten alle Gruppen ihre Projekte vor und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung. Für Bennet und Linus war die kurze Zeit erstaunlich intensiv: Sie nahmen viele neue Sichtweisen mit, vor allem zum Thema Populismus in sozialen Medien, und erlebten einen inspirierenden Austausch mit „vielen schlauen Leuten aus ganz Baden-Württemberg“. Zurück am PGS wollen sie nun daran arbeiten, wie ihre Ideen im Schulalltag umgesetzt werden können. Denn ihr Fazit lautet: „Wir müssen uns darum kümmern, dass junge Leute Demokratie wertschätzen!“
