Am 16. November 2025 fand auf dem Friedhof in Schwetzingen der Volkstrauertag statt, ein Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewalt. Für diese besondere Veranstaltung wurde unter den Schülerinnen und Schülern des Schwetzinger Gymnasiums Ruth Werne ausgewählt, da die Schülerin aus dem Leistungskurs Geschichte aufgrund ihrer Begabungen im historischen Denken und Reflektieren von ihrer Kurslehrkraft Frau Heiße empfohlen worden war.
In ihrer Rede sprach Ruth über verschiedene Aspekte, die für das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt von Bedeutung sind. Sie thematisierte unser privilegiertes Leben heute und die oft ambivalente Beziehung, die wir zu Krieg und Gewalt haben. Dabei ging sie auf die Tendenz ein, schwierige Themen wie Leid und Krieg aus unserem Alltag auszublenden, und stellte die Frage, wohin uns das Abwenden unseres Blickes von diesen Themen führt. Ruth betonte, dass wir uns das Wiederholen der Vergangenheit nicht erlauben dürfen, und hob die besondere Rolle junger Menschen sowie ihre Verantwortung für die Zukunft hervor.
Ein zentraler Punkt ihrer Rede war die Bedeutung solcher Gedenktage, die uns helfen, uns an die Vergangenheit zu erinnern. Mit dem Zitat „Sie helfen uns, einen Schritt zurückzugehen und die Welt neu zu betrachten, die Vergangenheit wieder einzublenden“ spielte sie auf das zuvor gespielte Lied an und drückte den Wunsch aus, dass nicht nur sie, sondern alle Menschen von wunderbaren Mächten geborgen seien.
Nach der Veranstaltung erhielt Ruth überwältigend positives Feedback von den Beteiligten und Besuchern.

