Der zweite Pädagogische Tag am Privatgymnasium Schwetzingen stand ganz im Zeichen der Prävention – ein Thema, das an der Schule nicht nur konzeptionell verankert ist, sondern im Alltag bereits vielfältig gelebt wird. In konzentrierter und zugleich offener Arbeitsatmosphäre wurde deutlich, wie engagiert Schulleitung, Kollegium, Fachpersonal der psychosozialen Beratung sowie die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an einer starken, achtsamen Schulkultur arbeiten.
Eröffnet wurde der Tag von Schulleiter Herrn Bader, der das Kollegium zunächst durch den Ablauf des Pädagogischen Tages führte. Darüber hinaus gab er einen Ausblick auf die anstehenden zweiten Elternabende, informierte über den aktuellen Stand der Umstellung auf G9 am Privatgymnasium Schwetzingen und stimmte die Lehrkräfte motivierend auf die inhaltlichen Schwerpunkte des Tages ein. Dabei wurde klar: Prävention ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Bestandteil schulischer Qualitätsentwicklung.
In die thematische Arbeit führte anschließend Nele Göpfert ein, die seit diesem Schuljahr für die psychosoziale Beratung an der Schule zuständig ist. In ihrer Präsentation stellte sie die Präventionsthemen vor, ordnete sie in den aktuellen Stand der schulischen Arbeit ein und formulierte einen konkreten Arbeitsauftrag für die Fachschaften. Die vorgestellten Inhalte basieren unter anderem auf den Bildungsplänen des Landes Baden-Württemberg, dem Präventionsprogramm „stark.stärker.WIR“ des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung sowie auf Erkenntnissen des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg. Besonders deutlich wurde dabei, dass am Privatgymnasium Schwetzingen bereits viel Gutes passiert – und dass das bestehende Präventionskonzept bewusst als dynamischer Prozess verstanden wird, der stetig weiterentwickelt wird.
Einen vertiefenden Einblick in einen konkreten Zweig des Präventionskonzepts gab anschließend Joschi Kratzer vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung. Er informierte über die Streitschlichterausbildung, an der sowohl Lehrkräfte – Frau Nagel, Frau Heintzmann, Herr Krakehl und Frau Göpfert – als auch engagierte Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe teilgenommen haben. Dieses gemeinsame Lernen über Alters- und Rollengrenzen hinweg unterstreicht den partizipativen Ansatz der Schule. Wie die Streitschlichtung als niedrigschwelliges Element im Rahmen des Präventionskonzeptes künftig am Privatgymnasium Schwetzingen umgesetzt wird, soll der gesamten Schulgemeinschaft im Rahmen der Schulversammlung vor den Osterferien vorgestellt werden.
Im weiteren Verlauf des Pädagogischen Tages arbeiteten die Kolleginnen und Kollegen in ihren Fachschaften intensiv weiter. In Beratung und Diskussion entstand ein Präventions-Schulcurriculum, das – ähnlich wie bereits bestehende Curricula, etwa im Medienbereich – nicht statisch angelegt ist, sondern regelmäßig überprüft, ergänzt und angepasst werden soll. Auch hier zeigte sich, wie breit und professionell das Privatgymnasium Schwetzingen in diesem Feld bereits aufgestellt ist.
Abgerundet wurde der Pädagogische Tag durch eine gemeinsame Reflexion und einen Ausblick von Schulleiter Herrn Bader, der den Blick auf die nächsten Schritte richtete und den Dank an alle Beteiligten ausdrücklich betonte. Zum Abschluss stellte Herr Rahn Herrn Diego Pineda vor, der künftig das Hausmeisterteam der Schule verstärken wird – ein weiterer Baustein für ein gut funktionierendes und unterstützendes Schulumfeld.
Der zweite Pädagogische Tag machte eindrucksvoll deutlich: Prävention am Privatgymnasium Schwetzingen ist Teamarbeit. Sie wird getragen von einer engagierten Schulleitung, einem motivierten Kollegium, fachlich versierter psychosozialer Beratung und nicht zuletzt von verantwortungsbewussten Schülerinnen und Schülern. Auf dieser Grundlage kann das bestehende Konzept nicht nur weiter wachsen, sondern auch nachhaltig wirken.
