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Mein Jahr im Heidelberger Life Science Lab

Luca Keresztes, 10b

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal beim Heidelberg Life Science Lab (HLSL) dabei – einer Förderung des Deutschen Krebsforschungszentrums für naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche. Wenn man aufgenommen wird, kann man bis zum Abitur jedes Jahr aus verschiedenen AGs wählen – von Molekularbiologie bis hin zu Politik und Gesellschaft.
Ich war dieses Jahr in drei AGs dabei. Die Treffen finden meistens am Wochenende statt und sind entweder theoretisch oder praktisch im Labor. Jede AG wird von Mentorinnen und Mentoren begleitet, die selbst in dem Bereich studieren oder arbeiten.
Außerdem gibt es jeden Freitag Vorlesungen zu ganz unterschiedlichen Themen. Man kann zusätzlich auch an Wochenendseminaren teilnehmen. Ich habe bei der Summer School, die vom iGEM-Team organisiert wurde, teilgenommen. Da konnte ich drei Tage lang im Labor arbeiten – zum Beispiel mit Zellkulturmethoden, GFP (Green Fluorescent Protein) und TAG.

Das HLSL hat mir in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben, meine Interessen im Bereich der Naturwissenschaften weiter zu vertiefen. Außerdem bietet es viele Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen.

 

Malte Schurreit, K1

Auch dieses Jahr hatte ich wieder die Chance, Teil des Life Science Labs in Heidelberg zu sein – einem besonderen Programm des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), das naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler fördert. 

Für mich war das Jahr geprägt von spannenden Laborerfahrungen und intensiven politischen Diskussionen. Bei einem Workshop in der Jugendherberge Heidelberg trafen wir u. a. auf eine Jura-Studentin von den Julis und einen ehemaligen FDP-Mitarbeiter aus dem Bundestag. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden –darunter auch Mitglieder der Jusos und der Jungen Union – diskutierten wir kontrovers über Themen wie die Schuldenbremse, Parteiverbote (vor allem im Hinblick auf die AfD), Wahlen und Regierungsbildung. Die Gespräche waren lebhaft, teils hitzig – und genau deshalb so interessant. 

Abseits vom Programm blieb genug Zeit für entspannte Abende mit Spielen, Musik und vielen guten Gesprächen. Besonders gefreut hat mich, dass der gesamte Aufenthalt in der Jugendherberge vom Life Science Lab komplett finanziert wurde. 

Im Frühjahr nahm ich an einem Kurs zu Protein- und Biochemie teil. Wir arbeiteten im S1-Labor (Sicherheitsstufe 1) des DKFZ, führten eigenständig eine Gelelektrophorese durch und übten präzises Pipettieren – was anfangs schwieriger war, als ich dachte.